Landesverbandswanderritt 2026: Naturerlebnis und Gemeinschaft auf vier Hufen

Landesverbandswanderritt 2026: Naturerlebnis und Gemeinschaft auf vier Hufen

2026-11-05T09:17:29+01:00

Reitclub Gresaubach e.V. richtet erneut einen gelungenen Landesverbandswanderritt aus

Auch im Jahr 2026 richtete der Reitclub Gresaubach e.V. den traditionellen Landesverbandswanderritt aus. Am Sonntag, dem 6. September, machten sich sechs Breitensportler und Wanderreiter mit ihren Pferden auf den Weg, um die abwechslungsreiche Landschaft rund um Gresaubach zu erkunden. Obwohl ursprünglich zwölf Teilnehmer angemeldet waren, konnte die kleinere Gruppe bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel einen rundum gelungenen Wanderritt genießen.

Die von dem erfahrenen Berittführer Hans-Albert Kühn sorgfältig ausgewählte und organisierte Strecke führte größtenteils über den Erzgräberwanderweg und vorbei an den Ortschaften Gresaubach, Limbach, Auschet, Schattertriesch und Goldbach. Pünktlich um 10:30 Uhr startete die Gruppe am Reitplatz in der Dorfmitte von Gresaubach zu ihrem rund 21 Kilometer langen Ausflug.

Beeindruckende Ausblicke und besondere Naturerlebnisse

Bereits während der ersten Streckenhälfte erwarteten die Teilnehmer zahlreiche landschaftliche Höhepunkte. Vom Hoxfels aus bot sich ein beeindruckender Ausblick ins Primstal. Rund 150 Höhenmeter unterhalb lag die Schattermühle im Tal.

Ein weiterer Höhepunkt war der Aussichtsturm auf der höchsten Erhebung des „Großen Horstes“. Von dort aus konnten die Reiter einen eindrucksvollen Blick auf die Hartsteinwerke und den Steinbruch „Großer Horst“ genießen. Dabei wurde auch deutlich, wie stark der Abbau von Gestein die Landschaft im Laufe der Jahre verändert hat. Gleichzeitig bieten die steilen Felsformationen heimischen Eulenarten wertvolle Brutplätze und damit einen besonderen Lebensraum.

Nach etwa neun Kilometern entschied der Rittführer, den Pferden eine Erholung der Rückenmuskulatur zu ermöglichen. Das letzte Teilstück bis zur Rast wurde daher zu Fuß zurückgelegt. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit gerne und erreichten gut gelaunt den Pausenplatz auf „Renges“.

Erholung für Pferd und Reiter

Die rund 30-minütige Pause fand unter einem alten Eichenbestand in der Nähe der Marienkapelle statt. Bei kühlen Getränken konnten sich die Reiter stärken und die herrliche Aussicht ins Primstal genießen. Bei klarer Sicht waren sogar das Saarpolygon, die Grube Duhamel und Ensdorf zu erkennen.

Auch die Pferde kamen nicht zu kurz: Sie durften frisches Grün fressen und sich in Ruhe erholen, bevor die zweite Hälfte des Wanderritts in Angriff genommen wurde.

Anschließend ging es im Trab weiter über den Erzgräberweg, vorbei am Naturdenkmal „Dicke Eiche“ – einer rund 200 Jahre alten Eiche – und über einen naturbelassenen Talweg aus dem großen zusammenhängenden Waldgebiet hinaus. Die abgeernteten Mais- und Stoppelfelder begleiteten die Gruppe schließlich auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt.

Nach insgesamt vier Stunden und rund 21 zurückgelegten Kilometern erreichten die Reiter gegen 15:00 Uhr wieder den Reitplatz in Gresaubach.

Erfolgreicher Abschluss und geselliges Beisammensein

Alle Pferde bewältigten die Strecke in guter Kondition und ohne gesundheitliche Einschränkungen. Auch der abschließende Gesundheits- und PAT-Check wurde von sämtlichen Vierbeinern erfolgreich bestanden.

Als Anerkennung für ihre Teilnahme erhielten alle Reiter aus den Händen des Vereinsvorsitzenden eine Futtertüte für ihre Pferde sowie die begehrte Stallplakette des Pferdesportverbandes Saar. Der Reitclub Gresaubach e.V. ist dem Verband bereits seit über 30 Jahren verbunden.

Im Anschluss an den sportlichen Teil wartete auf die Teilnehmer ein gemütlicher Ausklang. Mit Grillgut, selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und kühlen Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmer sprach für sich: Alle möchten auch bei zukünftigen Wanderritten wieder dabei sein. Ein großes Lob galt insbesondere der gelungenen Streckenführung, der sorgfältigen Organisation und der herzlichen Betreuung durch den ausrichtenden Verein.

Der Landesverbandswanderritt 2026 zeigte einmal mehr, wie viel Freude gemeinsames Reiten, Naturerlebnis und gelebter Breitensport bereiten können.

Ein herzlicher Dank gilt dem Reitclub Gresaubach e.V. sowie Berittführer Hans-Albert Kühn für die hervorragende Organisation und die gelungene Veranstaltung!

Informationen: Hans-Albert Kühn Berittführer FN ; Text: Petra Zavec