Lehrwanderritt des Pferdesportverbandes Saar 2018

Lehrwanderritt des Pferdesportverbandes Saar 2018

2018-10-30T15:36:40+00:00

Lehrwanderritt des Pferdesportverbandes Saar 2018 mit dem Reitclub Gresaubach
am 1. und 2. September

 

Die sehr schöne Wanderreitstrecke führte die Reiter von Gresaubach durchs nordwestliche Saarland zum Mühlberghof nach Gonnesweiler.

Am 01.09.2018 um 09:00 Uhr trafen sich 7 Wanderreiter, um an zwei Tagen mit netten Leuten und gut trainierten Pferden ein ganzes Wochenende zusammen zu verbringen.

Nicht so leicht für den ein oder anderen!

Treffpunkt war um 09:00 Uhr der Reitplatz des Reitclub Gresaubach in der Dorfmitte.

12 Reiterinnen und Reiter wollten sich in der Planungsphase auf den zweitägigen Wanderritt wagen. Letztendlich blieben sieben Reiter/innen übrig.

Christine mit Halima, Anke mit Esjon, Jasmin mit Ambra, Nadine mit ihrem Tinker, Denise mit haste nicht gesehen, Nicole mit Gina und als Wanderrittführer Hans-Albert mit seiner Manjana.

Das jüngste Pferd war sechs Jahre alt, das älteste Pferd war siebenundzwanzig Jahre.

Vor dem endgültigen Abritt musste erst noch ein Hufeisen neu aufgeschlagen werden, danach konnten alle eine erste Einheit dieses Rittes lernen und erfahren.

Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Brötchen ging es mit Verspätung auf die 31 km lange Tagesstrecke.

Die Wanderrittstrecke führte die Teilnehmer über Höchsten (532 müM) Steinbach, Dörsdorf, Hasborn bis zum Stopp zur Johann Adams Mühle nach Theley, die wir um 02:30 Uhr erreichten.

Hier erfuhren die Pferde und Reiter eine zweite größere Pause bevor es auf den zweiten Teil der Strecke ging.

Die Reiter konnten sich über die in ausreichender Zahl vorhandenen Windräder, reitbare landwirtschaftliche Flächen, schöne Waldwege und teils noch grüne Wiesen, bei bestem Wetter erfreuen.

Nach der tollen Stärkung an der Johann Adams Mühle führte uns der Weg weiter zum Mottenborn, Eiweiler, Elsenborner Mühle und Nohmühle in Richtung Gonnesweiler.

Auf dieser Strecke ritt man überwiegend im Wald und entlang von grünen Bachtälern. Auch hier staunten die Reiter über die schöne saarländische Natur, die es vor der Haustüre noch gibt, man muss sie nur kennen und suchen.

Auf der gesamten Wegstrecke trafen wir hier und da schöne Koppeln mit herrlichen Pferden an, die die Teilnehmer zum Staunen brachten.

Im letzten Teilstück des ersten Tages ,durch den Ort Gonnesweiler, demonstrierten wir einen geschlossenen Verband und brachten die Autofahrer dazu, diesen auch zu akzeptieren.

Endlich waren die weitläufigen Koppeln und die Gebäude des Mühlberghofes in Sichtweite.

Um 18:10 Uhr trafen alle sieben Pferde samt Reiter zwar etwas müde, aber sehr zufrieden mit den Leitungen ihrer Pferde auf dem Mühlberghof bei Bertram Weiland ein.

Hier waren die Boxen der Pferde schon hergerichtet. Nachdem die Pferde vom Schweiß befreit, getränkt, gefüttert, eingedeckt und die Sättel untergebracht waren, konnten wir an einem großen Tisch ein hervorragendes Abendessen, zubereitet von Christiane Desloch (Lob), zu uns nehmen.

Bei kühlen Getränken wurde das Erlebte noch bis in den Abend besprochen, bevor alle müde in den Betten versanken.

07:00 Uhr am nächsten Morgen aufwachen, Pferde füttern, fertig machen für einen zweiten langen Reittag.

Um 08:00 Uhr nahmen wir ein tolles Frühstück ein, das uns für fast die gesamte Wegstrecke stärken sollte. Während des Frühstücks wurde vom Wanderrittführer die Wegstrecke des zweiten Tages bekanntgegeben und besprochen.

Die Strecke führte die Reiter am zweiten Tag rechts des Schaumberges vorbei, da der Hinweg bereits in Teilen links entlang des Schaumberges verlief.

Hoch in Richtung Schwarzenbach, Bosen zum Nahewanderweg, vorbei an der Nahequelle Selbach zum Hofgut „Imsbach“ Theley, Dautweiler, Scheuern, Höchsten wieder zum Ausgangspunkt nach Gresaubach.

Nach zwei wunderschönen Reittagen mit tollen Reiter/innen und gut trainierten Pferde ging am 02. September leider ein sehr schöner Wanderritt wieder dem Ende zu.

Reiter und Pferde legten eine Gesamtwegstrecke von 62,4 km und kehrten gesund aber müde in ihre Heimatställe zurück.

Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen des Wanderrittführers eine Stallplakette als Erinnerung für die erbrachten Leistungen an zwei Tagen.

Insgesamt saß man 11 Stunden im Sattel, wobei die schöne Natur des nördlichen Saarlandes bei herrlichem Herbstwetter voll zur Geltung kam.

Alle die beim Lesen Lust haben ein solches Abenteuer mit dem eigenen Pferd mal selbst zu wagen und zu erfahren, dürfen sich gerne bei Hans-Albert Kühn melden und trainieren um nächstes Jahr selbst dabei zu sein.

Ein großes Lob geht an das Team des Mühlberghofes, die uns herzlich aufnahmen und sehr gut betreuten.

Hans-Albert Kühn, Berittführer/Wanderrittführer FN.